Mietkosten gemäß Mietvertrag

Jede bewohnte Wohnung verursacht zwangsläufig Mietkosten. Es gibt zwei Arten von Gebühren:

Mietkosten in Bezug auf Wohnraum;
gemeinsame Gebühren.
In Belgien gibt es im Gegensatz zu den meisten Ländern keine klar definierte Liste, die die Verteilung der Gebühren zwischen dem Leasinggeber und dem Leasingnehmer ermöglicht. Daher ist es wichtig, bei der Unterzeichnung des Mietvertrags besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Bei der Unterzeichnung des Mietvertrags müssen die Gebühren des Mieters mit den tatsächlichen Gebühren identisch sein. Der Vermieter muss dem Mieter die Gebührenaufstellung vorlegen. Wenn die Beträge nicht übereinstimmen, müssen die Gebühren angepasst werden.

Ist der Vermieter verpflichtet, seinem Mieter die Gebührenaufstellung vorzulegen?

Das Bürgerliche Gesetzbuch sieht vor, dass der Vermieter verpflichtet ist, die Gebührenaufstellung insbesondere gemäß Artikel 1728ter vorzulegen. In diesem Artikel wird Folgendes erwähnt:

Gebühren und Entgelte müssen auf einem separaten Konto angegeben werden

Der Vermieter ist verpflichtet, eine andere und detaillierte Abrechnung der Gebühren zu senden, damit der Mieter die ihm tatsächlich zustehenden Gebühren überprüfen kann. Der Mieter ist berechtigt, bei seinem Vermieter Belege über die Mietkosten zum Zeitpunkt der jährlichen Anpassung anzufordern.

Einige Apartments befinden sich in einem Gebäude mit mehreren Apartments, die von einer einzigen Person verwaltet werden. In diesem Fall haben die Mieter die Möglichkeit, die Unterlagen in der Zentrale des Managers einzusehen.

Wie oft wird die Rechnung erstellt?

Es gibt keine gesetzliche Bestimmung für eine Häufigkeit von Gebühren, die der Vermieter dem Eigentümer vorlegt. In der Regel werden Mietverträge so erstellt, dass die Konten jährlich erstellt werden. Für den Fall, dass der Mieter eine monatliche Zahlung seiner Gebühren leistet, müssen die Gebühren am Ende des Jahres den tatsächlichen Kostenbeträgen entsprechen, und eine Anpassung zugunsten des Vermieters oder des Mieters kann in Betracht gezogen werden.

Können wir eine Rückstellung für Gebühren erstatten lassen?

Artikel 1728ter des Bürgerlichen Gesetzbuchs sieht vor, dass der Vermieter die überschüssigen Rückstellungen für Gebühren, die er erhalten hat, auf einfache schriftliche Anfrage des Mieters erstatten muss. Alle Mietverträge sind auf diese Weise abgefasst und kein besonderer Fall würde das Gegenteil erwähnen.

In den meisten Fällen sehen die Mietverträge eine automatische Anpassung der Gebühren in beide Richtungen vor, wodurch Missverständnisse vermieden werden. Aus diesem Grund ist es wichtig zu überprüfen, ob in Ihrem Mietvertrag die folgende Klausel erwähnt wird: „Nach Erhalt der Gebührenaufstellung zahlt der Leasinggeber oder Leasingnehmer der Gegenpartei unverzüglich die Differenz zwischen den gezahlten Rückstellungen und den tatsächlichen Gebühren.“

Hinweis : Eine Anpassung der Rückstellungen für Gebühren ist in den 5 Jahren nach der letzten Zahlung der Rückstellungen möglich.

Können wir die Rückstellung für Gebühren während des Mietvertrags erhöhen?

Es hängt alles von der Art des Mietvertrags ab. Eine Erhöhung der Rückstellung kann während des Mietvertrags vorgenommen werden, wenn dies bei der Unterzeichnung des Mietvertrags erwähnt wurde. Der Betrag kann basierend auf den tatsächlichen Ausgaben des Vorjahres geändert werden. Um die Schmerzhaftigkeit des Rückrufs von Gebühren am Jahresende zu vermeiden, hat der Vermieter die Möglichkeit, einen Vorschlag zur monatlichen Anpassung der Mietkosten zu unterbreiten.

Kann der Vermieter die Regularisierung meiner Mietgarantie übernehmen?

Je nach Mietvertrag ist der Umfang der Garantie nicht gleich. Theoretisch kann der Vermieter die Gebühren mit der von Ihnen geleisteten Mietkaution übernehmen. Hierfür wird unter anderem die Mietgarantie gewährt. In der Tat soll der Eigentümer garantiert werden, wenn:

Schäden am Mietobjekt;
Unbezahlte oder teilweise bezahlte Mieten;
Anpassung von Gebühren oder Gebühren, die vom Mieter nicht bezahlt wurden.
Zusammenfassend bietet das Zivilgesetzbuch einen rechtlichen Rahmen, so dass sich weder der Mieter noch der Vermieter in unangenehmen Situationen befinden. Es ist jedoch zu beachten, dass im Wesentlichen der Mietvertrag Vorrang hat, der erstellt wurde.

Aus diesem Grund müssen Sie beim Lesen und Unterzeichnen des Mietvertrags besonders vorsichtig sein. Dies vermeidet viele Komplikationen danach.

Wenn Sie beim Lesen des Mietvertrags auf bestimmte Punkte aufmerksam werden, zögern Sie nicht, sich diese erklären zu lassen. Je nach Situation können Kompromisse zwischen Vermieter und Mieter in Betracht gezogen werden, um alle zu einer Einigung zu bewegen. In diesem Fall muss natürlich ein neuer Mietvertrag gemeinsam erstellt und unterzeichnet werden.